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no need for a name

das schicksal hat dir deinen platz
ganz genau zugewiesen
platziert auf dem schmalen grat
der auftürmt zwischen hassen und lieben
doch hinter der fassade
der leidenschaftlichen erhabenheit
erstreckt sich die wüste
deiner nie endenden glanzlosigkeit

du weisst genau was du mir bist
du bist die nadel die sanft
tief in meine seele sticht

erstreckt sich vor dir nicht
das weite land
nur eine kleine stelle
is durch deinen willen verbrannt
der rauch steigt auf
und färbt den himmel pechschwarz
und breitet sich ganz langsam aus
wie am baum der klebrige harz

du weisst genau was du mir bist
du bist der blitz der ganz genau
weiss wo mein herz sitzt

und willst du doch
nicht nur totale macht
so brennt doch
mein feuer in der nacht
egal wie sehr du
dich bemühst
es ist ein feuer
das niemals verglüht

du weisst genau was du mir bist
du bist der pfeil der
gnadenlos in meinen brustkorb trifft

und willst du doch nicht nur das herz
sondern den glauben obendrein
so steckt dir mein blanker stolz
in die kehle einen stein
kein wort von dir
dringt an mein ohr
und ich rücke trotz deiner waffen
immer weiter vor

ich weiss genau was ich dir bin
ich bin der dir so kostbar
erscheinende gewinn









auf dieser strasse steht ein haus
aus diesem schaut sie traurig heraus
denn draussen im sonnenschein
wird niemals ein platz für sie sein
'ach könnt ich nur so sein wie ihr'
denkt sie in ihrem einsamen quartier
so schaut sie tag für tag heraus
aus ihrem eignen schneckenhaus

die tür klemmt und geht nicht auf
sie hält sogar stand dem stärksten lauf
der glaube verliess sie schon vor jahren
doch hoffnung konnte sie sich noch bis heute bewahren
'warum hört ihr mich nur nicht'
fragt sie stumm ins tageslicht
doch der ton dringt nicht hinaus
aus ihrem eignen schneckenhaus

er verläuft sich wie ein kind
in der tausend gänge labyrinth
niemals kommt er wieder zurück
er sucht im labyrinth sein glück

die fenster sind mit staub bedeckt
so als wurden sie versteckt
sie wischt sie frei um klar zu sehn
das fenster wird immer dazwischen stehn
'wieso seht ihr nicht zu mir
ich bin doch genau hier!'
sie schreit, doch es kommt nichts raus
aus ihrem eignen schneckenhaus

er verläuft sich wie ein kind
in der tausend gänge labyrinth
niemals kommt er wieder zurück
er sucht im labyrinth sein glück




es ist dunkel, nur das zwielicht einer ungebornen welt
in ihr treiben viele wünsche die niemand für wichtig hält
sie suchen ihren platz in millionen universen
doch alle stehen sie auf zerbrechlichen fersen
und sie strecken ihre hände, greifen nach der wirklichkeit
doch sie bleiben immer wünsche, niemand ist für sie bereit
und im kosmos dieses wahnsinns such ich eine ruhige stelle
ich treibe im meer und durchschneide jede welle
mit meiner existenz, die hier völlig falsch erscheint
und die strömung dieser welt ist mir zu gut bekannt

und irgendwie hat irgendwas jemanden zum spotten angeregt
einem spott den nicht einmal die logik überlebt
man sucht seinen sinn und vergisst dabei leicht
dass die grosse wahrheit der sinnlosigkeit weicht
denn die welt ist nur ein tollhaus, zu teuer der preis
weil dieser unsre seelen und unser leben heisst
durchbricht jemand das dunkle und taucht ein zu mir
erkennt er bestenfalls die umrisse der tür
denn solange wir auch leben, solange suchen wir vergebens
auf den unmöglichen pfaden, fernab allen lebens

oh ich halt es nicht mehr aus, diese belanglosigkeit
die sich immer mehr einnistet in unsrer heutigen zeit
die sich wie eine plage breitmacht und alles andere verdrängt
sich nur selber nährt und uns leiden dafür schenkt

und so bleibt mir nur die liebe, eine liebe die alleine bleibt
für die dauer eines lidschlags und eine ewigkeit
die sich die wunden leckt mit einem trockenen mund
die seit jahren shcon existiert ohne einen grund
ohja sie versucht zu fliegen, doch schafft sie es kaum
denn alles was ihr auftrieb gibt, ist ein sterbender traum
dessen schatten in dem geist immer unscheinbarer wird
bis er nicht mehr zu sehn ist und aufeinmal stirbt

so bleiben nur die fliegen, sie fressen ass aus seinem leib
und die liebe kann nicht lieben, ein grund mehr dass sie alleine bleibt
und so leckt sie ihre wunden, zieht sich immer merh zurück
weil der hass sie immer tiefer in den hintersten winkel drückt
sie weint leise eine träne, in ihr bricht das licht
ein licht das auch nur von der hilflosigkeit spricht
niemand kommt zur rettung, es sieht auch niemand her
und die last auf ihren schultern, wird jeden tag mehr und mehr

sie zerbricht unter der last, doch nur nicht ihr schmerz
er fliesst immer weiter in ihr trauriges herz
sie sucht sich einen weg, sucht es zu beenden
noch schwebt es vor ihr dunkel, doch versucht sie es zu benennen
und in ihrer kleinen ecke, fernab von jedem blick
löst sie sich langsam auf und sie blickt nicht zurück
der lärm um sie herum, er wird immer leiser
und die welt wird um eine existenz leichter

nun ist es still, nichts und niemand spricht ein wort
es wär auch nichts und niemand da, der es hört
die stille schreit ohrenbetäubend laut
doch sieht man wie die sonne aus den wolken herausschaut..








es schneit in meiner seele
tiefer winter macht sich breit
die zeit an die du denkst
ist längst vergangenheit
doch wolltest viel zu viel
udn es war niemals genug
deine scham
in jedem atemzug
du setzt mich in die ecke
lässt mich dort allein
und dennoch soll ich
für dich immer da sein
du legst mich in ketten
und willst dass ich dir folg
du willst mich utnerdrücken
doch ohne erfolg

niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag mir nicht
wie ich leben soll
niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag du mir nicht
wie ich leben soll

zeigst mir die kalte schulter
und das eis im blick
entziehst mir jeden tropfen
deines glücks
du folterst mich mit
deiner zufriedenheit
und verlierst die zeit
die dir noch bleibt
du denkst du kennst mich
doch bin ich dir fremd
ich bin der einzige
der mich wirklich kennt
doch viel zu lang
hab ich mich nicht mehr erkannt
ein fremdes gesicht
hat sich in den spiegel eingebrannt

niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag mir nicht
wie ich leben soll
niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag du mir nicht
wie ich leben soll

es ist ein wunsch den
ich erfüllen muss
sonst versagst du mir
deinen kuss
deine liebe baut
auf leiden auf
zu lang schon
nahm ich das in kauf
du bist kein engel
bist nie einer gewesen
udn die zeit lässt
diese wunden nicht genesen
warst nie ein held
du warst niemals richtig
und dass ich das erkenn
ist alleine wichtig

niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag mir nicht
wie ich leben soll
niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag du mir nicht
wie ich leben soll

niemand hat mmich gefragt
ob ich dich erleben will
also sag mir nicht
dass ich dich erleben soll
niemand hat mich gefragt
ob ich mit dir leben will
also sag mir nicht
dass ich mit dir leben soll

14.1.08 06:14


keine ahnung

zittrig fahre ich mit dem stift auf dem zettel entlang
die gedanken schreiben sich wie von geisterhand
ich sehe nicht, was dort unten erscheint
denn mein blick ist verweint
ich sehe buchtaben doch kein wort ergibt sich
für mich, ich erkenne dort nichts
für sekunden scheint die zeit still zu stehn
nur um sich kurz darauf nur schneller weiterzudrehn

und der wind ergreift das stück papier
treibt es fort, weiter fort von mir
ich bleib zurück, wie ein baum im sturm
ich stecke fest in rapunzels turm
am horizont erheben sich wolken aus granit
es flieht jeder der sie sieht
doch ich stecke fest, wie im apfel der wurm
hier oben, in rapunzels turm

ich werf den stift über die brüstung
ich blick nach unten, in seine richtung
seh ihn falln, eine silhouette vor dem boden
ich blicke herab, einsam von hier oben
kein mensch traut sich hier herauf
niemand nimmt mehr gefahr in kauf
man ruft stets nach sicherheit
und meint, man sei zum risiko bereit

und der wind ergreift eine strähne von mir
lässt sie tanzen und springen so wie ein tier
zerrt sie von hier fort
an einen besseren ort
doch ich kann von hier nicht weck
sitz allein hier oben fest
und in der ferne von rapunzels turm
sehe ich den dunkeln sturm

der regen erreicht mich zuerst
das wasser dass den boden ernährt
zerrt an den fenstern und am stein
er will zu mir hier herein
die fenster berstend öffnen sich
der regen umschliesst mich
und von draussen dringt herein
der heisere schrei von gestein

und der wind ergreift, was der sturm übrig lässt
wie der sturm über die wände fegt
er reisst an allem was sich reckt
in des himmels zelt
und unter mir erbebt rapunzels turm
genau im auge, des dunkelen sturms
und unter mir, tief in rapunzels turm
kriecht aus dem apfel der wurm

endlich befreit von rapunzels turm
ich verdanke es dem dunkeln sturm
er hat die mauern zerstört
er hat mein flehen erhört
und jetzt lieg ich zwischen schutt und gestein
und fühl mich nicht mehr allein
und jetzt lieg ich zwischen schutt und gestein
könnte auf stehn und freier nicht sein

13.12.07 17:33


karussel

dort stand sie zitternd under der erloschenen laterne
alles was sie umgibt war das licht entfernter sterne
in deiser strasse, winterlich und kalt
jemand hat vor langer zeit die mauern mit kriede bemalt
so steht sie verloren zwischen erkalteten schatten
sieht sieht so hilflos aus, worauf wird sie wohl warten
sie hob nur kurz den kopf enttäuschte hoffnugn in ihrem blick
ich schickte etwas nach ihr aus, doch es kam nichts zurück

wo sind die engel wenn man sie braucht
die schmetterlinge in meinem bauch
drücken von innen gegen die wand
meiner liebe hinterhergesandt
wo sind die engel wenn man sie braucht

der wind fährt rasend durch ihr feuerrotes haar
udn trägt es einzeln mit, es tanzte wudnerbar
sie hat den mantel fest um die shculter gezogen
was hat sie wohl darunter verborgen
bedecken narben ihre schneeweisse haut?
oder hat ihr jemand mehr als nur die unschuld geraubt?
haben in ihrer welt die engel zu lange geschwiegen
werden in ihrem leben dämonen mehr als einmal noch siegen?

wo sind die engel wenn man sie braucht
die schmetterlinge in meinem bauch
drücken von innen gegen die wand
meiner liebe hinterhergesandt
wo sind die engel wenn man sie braucht

don't follow your leaders
there's so much more beneath us
there is no need to dwell
in our bloody carousel

17.9.07 21:11


ich sitze hier allein. alles was ich dachte scheint nur noch einem traum entsprungen zu sein, einem traum, der zu schön war, zu schön..
meine schulter schmerzt ein wenig, aber ich ignoriere den schmerz. er ist nur physisch. aber was meine seele vor sich hin schreit kann ich nicht ignorieren. ich erkenne den verrat, will ihn aber trotzdem nicht wahrhaben, die lüge ist viel zu schön und in meinem denken impliziert, genau wie der tod. mein gefühl und der tod.. diese beiden dinge kann ich nicht mehr trennen. mein gefühl leitet mich in den tod. der tod empfängt mich. ich erkenne ihn. gehe auf ihn zu. umarme ihn. küsse ihn. lasse ihn gehen..
gehen lassen.. seltsame redewendung, ich lasse sie nicht gehen, sie geht, aber ich kämpfe um sie. tue ich das? ich weiss es nicht. ich weiss eh nicht mehr viel. vieles von dem, was ich meinte zu wissen war doch irgendwie eine raupe, die sich in einen ungewussten hässlichen flattermann verwandelt..
wissen.. was ist das schon? ich weiss, dass ich sie liebe. und meine zu wissen, dass sie mich liebt. aber tut sie das? diese frage schreit immer und immer wieder in meinem kopf, in meinem herzen.
stille.
kein schrei mehr.
ich weiss nicht.
unwissenheit ist alles was ich habe und das bedeutet nichts zu haben. ich habe in allem versagt. meinem leben. meiner schuld. meiner liebe.
liebe..
was ist das schon, diese liebe?
keiner kann sie erklären, noch fassen. alle reden von liebe. macht man den fernseher an schreit einem gleich jemand das wort liebe ins gesicht. hört man musik sprechen auch alle nur von liebe. was für einer liebe? ich blicke in die welt und alles was ich sehe ist hass. alles was zu mir zurückkehrt ist hass. alles, worauf alles hinläuft, ist hass. ich will nicht hassen. nicht mehr.

ich fühle mich befreit. woran liegt das? ich weiss es nicht, oder verdränge die antwort und meine es nicht zu wissen. meine schulter tut noch immer weh. sie wird es wahrscheinlich auch noch eine weile tun. aber sie ist warm. im gegensatz zum rest meines körpers. er ist kalt. verhungert. verdurstet. tot.
tot..
tod? wo bist du? ich ersehne dich, umarme mich, bitte, noch einmal..
er erhört mich nicht. ich sitze immernoch hier.
wieso sitzen und klar denken?
ich hole mir ein bier, sitze nun aber wieder, zwar mit einem bier in der hand, aber die tatsache bleibt, dass ich nicht weiss, wohin mit meiner energie.
energie?
was ist das? ich fühle nichts.
doch.
da ist etwas.
irgendwo ganz tief.
hinter allen möglichen dunklen ecken meiner seele.
im hintersten winkel.
dort wo wahrheit sitzt.
ich sehe es.
ergreife es.
führe es ins licht.
betrachte es.
es.
ist.
nur.
schmerz.
alles zerfressender schmerz.
aber!
da ist noch etwas.
ich bohre diesen schmerz auf.
zerpflücke ihn mit meinen händen.
reisse ihn auseinander.
da.
im weichen fleisch.
da
ist
etwas
eine
frage
warum?

gute frage
sie stellt sich mir jeden abend. aber warum was? ich stelle mir die frage warum so oft. warum lebe ich? warum sterbe ich nicht? warum fühle ich soviel schmerz? warum nimmt man mir den schmerz nicht? warum? warum? warum?..

das bier ist leer. ich hole mir ein neues. der schmerz ist noch da. meine schulter brennt nun. ich weiss nicht warum, verdränge es weiterhin.
ah.
meine schulter.
halb so wild..
ist nur physischer schmerz, der hält dich wach, lässt dich denken, dich beuteilen, dich analysieren, dich schlafen, dich ruhen, dich erlösen..
eine stimme.
dort in meinem kopf.
leise, aber doch zu hören.
sie redet.
ich
ich verstehe sie nicht.
aber sie spricht.
mit mir.
ich bin nicht allein.
oder doch?
ich weiss es nicht.
unwissenheit..

das bier wird meinen erwartungen nicht mehr gerecht, ich hole mir einen whiskey und verdünne ihn ein wenig mit wasser, damit ihm der beissende geschmack genommen wird. ich führe das glas an die lippen. spüre die warme flüssigkeit in meinem mund. lasse sie kurz dort verweilen. und schlucke sie in einem herunter. ein kleiner schmerz immer an der stelle, wo sich das zeug gerade langbewegt. es hilft mir mich zu konzentrieren. mich aufzubauen, mich zu ernbiederigen, mir zu vergessen.
vergessen..
wenn es so einfach wär..
es gab so viel schönes in meinem leben. soviel.
verbunden mit tausendfachem schmerz. schmerz, der mich zerstört.
ich weine nicht. ich habe keine angst vorm sterben.
ich sterbe.
allein.
nicht.
allein.
die stimme.
sie ist noch immer da.
und meine schulter tut immernoch weh.

Angst! wo bist du? was tust du? alles scheint sich zu drehen, nimmt mich gefangen. ich fühle mich wie in einer zentrifuge. alles was schwer und menschlich ist wird nach aussen gedrückt, nur das, was mich bewegt bleibt innen, wird sichtbar.
es ist schwarz.
bin ich schon so tot?
bin ich gestorben ohne es zu merken?
kein licht..
kein tunnel..
keine hoffnung..
vorallem keine hoffnung..
kein glaube..
der war eh nie da..
ich wollte ja..
er kam nie..
ich wollte noch mehr..
er kam nie..
nie..
warum?
diese frage..

ich lasse mich von den bildern im fernsehen in eine andere welt entführen. in eine welt, in der es mein leid nicht gibt. in der es kein leid gibt.
ich schalte den fernseher aus.
ich höre eh nur meinen kopf reden.
'siehst du wie glücklich sie sind, warum kannst du nicht so glücklich sein?'
es hallt immernoch.
tief.
ganz tief in mir.
mein fleisch erbebt.
fleisch?
mehr ist es doch nicht.
nicht mehr
etwas fehlt.
blut?
nein.
ich habe genug blut.
genug von dem 'leben'.
leben..
ich fühle nicht, dass ich lebe.
ich lebe in den tag..
scheiss satz..
meine schulter..
schmerz..
von aussen, wie von innen..
dies ist keine gastfreundliche welt..
ich bin auf der durchreise..
eines tages..
'adios ihr ärsche'
meine schulter.. es hört nicht auf..


frei.. bin ich frei? wie kann ich frei sein, wenn mich meine gefühle unterdrücken und bestimmen? freiheit ist eine illusion, ich ergebe mich ihr nicht. nicht ich bin für mich verantwortlich, sondern mein herz. ich bin ein opfer meiner liebe. meines herzens. mein herz hasst mich. es tötet mich. treibt mich in eine richtung. ohne wiederkehr. ohne zukunft. ohne hoffnung. ohne sie.
nicht ohne sie.
was nicht ohne sie?
leben?
ich lebe nicht!
das hier ist kein leben.
leben ist das, was die leute im fernsehen tun.
das leben bestimmen geld und glück.
ich habe nichts von beidem.
nicht mal etwas.
musik.
ich brauche musik.
meine schulter..
musik berieselt mich langsam.
ich setze mich auf die couch.
atme tief ein.
atme fest aus.
schliesse die augen..
hoffe..
ich öffne sie..
bin immernoch hier.
meine schulter..
wozu dieser schmerz?
er erlöst mich..
mich und mein herz..
mein herz..
dieser rote sehnige von aderndurchzogene klumpen, dieses schlagende etwas in mir, ohne rechten nutzen. ich will es aus mir rausholen, es in den händen halten und diese schliessen, das schlagen, das beben, unterbinden. es töten. mich töten. mich.. töten..

der wunsch..
er schreit..
neben angst und meinem herz..
neben der frage, neben ihr, neben meinem leben, neben allem..
ich will nicht länger schreien..
es hat alles ein ende..
aber wann?
wann?
wann.. dieses wort..
dieses unheilverkündende wort..
dieses wort, dass einem die zeit vorschreibt..
ich will keine zeit..
will ende..
ende..
es muss kein happy end sein..
aber es muss ein ende sein..

action! der film läuft. wieder ein hollywoodfilm, dieses perfekte leben. FALSCH!!! ich möchte schreien, die stimmen in mir übertönen, meine schulter ignorieren und mich ganz der allesvernichtenden zweifel hingeben, mich erlösen, aufsteigen, dorthin, wovon noch nie jemand erzählt hat, was keiner kennt..
wovor alle angst haben..
ich habe keine angst..
ich bin bereit..
bereit..
es ist nur ein schritt..
ein kleiner schritt..
mein fuss..
er hebt sich..
von allein..
bitte..
geh..
bewege dich..
erlöse mich..
zerstöre mich..

zerstörung..
ich sehe die nachrichten..
alles wird zerstört..
auf der ganzen welt..
überall das gleiche..

die welt, dieser scheisshaufen, der sich durch geisterhand gehalten in der luft dreht..
wann wird der marionettenspieler seine lust verlieren und diese elende kugel fallen lassen?
bald..
hoffentlich..

bald..
ich hasse dieses wort..
es vermittelt hoffnung und zweifel..
beides..
gleichzeitig..
bald ist nicht wahr..
bald ist ausrede, ausflucht, flucht, nach vorne, in das ungewisse, wo keiner einem wehtuen kann, weil keiner es kennt..
bald..
werde ich es kennen..

mein kopf, er tut mir weh, tausend stimmen schreien in ihm.. tausend.. freunde.. verwandte.. bekannte.. familie.. liebe.. alle wollen mich retten.. angeblich.. retten.. was retten? sie wollen mich retten um ihr gewissen zu erleichtern. und wenn sie es nicht schaffen, dann können sie ihr gewissen beruhigen, indem sie sich einreden, dass sie es versucht hätten..
sie haben versucht sich zu retten.. sich.. alles.. was.. sie .. sind..
nicht.. das .. was.. ich.. bin..
sie retten mich nicht.
niemand rettet mich.
ich falle..
ich mag es..
es ist kühl..
alles scheint so klar..

meine schulter.. sie schmerzt..
ich sollte aufhören.. aufhören zu denken.. es hilft nicht.. helfen.. was kann schon helfen, ausser das angebot? nichts.. der fall.. die kühle luft im nacken.. die tiefe unter meinen füssen.. die schwerelosigkeit.. der leichtsinn..
leichtsinn..
bin ich leichtsinnig? oder leicht sinnig?
bin ich wahnsinnig, vieleicht sogar verrückt, oder nur ehrlich?
man meint ich bin verrückt, würde im selbstmitleid ertränken..
aber ich kenne nichts ausser leid..
meinem leid..
allem leid..
auf der ganzen welt..
meiner welt..
dieser meinen welt..
die ich mit euch teilen muss..
ich will nicht teilen..
geht..
geht.
lasst mich in ruhe..
und geht..
weg..
geht weg..
weit weg..
aber geht..
nur geht..
geht..
geht..
geht..

ich bleibe.. sitze immernoch hier.. mein whiskey ist leer, ich mache mir einen neuen..
er beruhigt mich..
meine schulter..
wärme durchflutet meinen körper..
wärme und zuversicht..
ich bin zuversichtlich..
auf mein ende..
es kommt..
immer näher..
mit jedem schritt meiner seite macht es auch einen schritt seiner seite..
wir gehen auf einander zu..
ich sehe es schon..
kein tunnel..
kein licht..
das ist unfug..
ich sehe nichts..
ein absolutes nichts..
eine schwarze wand, eher ein nebel denn materiell, aber es ist da und kommt auf mich zu..
ungewissheit?
in diesem punkt..
mir egal..
es heisst ruhe..
ruhe, die ich brauch..
für immer..
immer..
scheiss wort..
verdammtes wort..
nie wird es ehrlich angewandt..
'ich gehöre immer nur dir..'
ich sehe es..
deswegen denke ich an das ende..
weil dein 'immer' immer zu früh endet..
immer..
allein..
ruhe..
die stimmen..
sie schweigen..
oder höre ich sie nur nicht mehr?

eine neue frage drängt sich mir auf..
wer bin ich?
wer bin ich, diese fragen zu stellen?
wer bin ich, mein leben über das der anderen zu stellen?
wer bin ich, dass ich glaube, dass dies hier irgendjemanden intressiert?
es intressiert niemanden..
niemanden..

meine schulter..
sie brennt immer stärker..
immer..
meine schulter..
sie..
ist..
ich weiss nicht..
gehört sie mir noch? oder habe ich sie verschreckt, mit mir?
sie schmerzt..
ist nicht schlimm..
alles schmerzt mir..
alles..
aber, meine schulter..
sie.
ist.
rot..
mein blut..
es intressiert mich nicht..
was darunter liegt finde ich intressant..
aber es leigt nichts darunter..
nur totes gewebe.. keine antwort..
ich suche aber weiter..

bis zum ende..

ende..
15.9.07 23:40


deine worte rasseln wie maschinengewehrfeuer
du hast dich sehr verwandelt, wirkst wie ein ungeheuer
es gibt keinen namen für das, was du jetzt bist
wenn du alles, was ich dir gebe nur in dich hineinfrisst
ich träume oft davon, dass du dich einmal bedankst
anstatt dass du selbstgefällig durch dein leben wankst
ich habe genug von deinen spielen, bin nicht länger ein bauer
du weisst dass du mich verletzt, doch ich weiss es genauer

jeden morgen blicke ich in deine teufelsfratze
deine verklebten haare bedecken die matratze
wo wir uns einst liebten, doch shcon fast vergessen
ich lasse mich jetzt los, hab schon zu lang für dich gesessen
ich habe genug, von deinen tausend wünschen
am liebsten würde ich, dich gerne einmal lynchen
nur um mal zu sehen, wie viel an dir noch stimmt
es gibt soviel mehr was nicht an der oberfläche schwimmt

ich hab versucht mit dir zu reden, du siehst es nicht ein
mit dir werd ich sterben, deshalb bleib ich lieber allein
pack endlich deine sachen, mach dass du verschwindest
und ich bete zu gott, dass du den weg niemehr zurück findest
in deiner nähe dreht sich mir der gesamte magen um
ich fange an zu schreien, zu lange war ich stumm
es gibt viele ungesagte dinge, da hat sich was angestaut
ich brülle dich an, ich brülle lang und brülle laut

jeden morgen blicke ich in deine teufelsfratze
deine verklebten haare bedecken die matratze
wo wir uns einst liebten, doch shcon fast vergessen
ich lasse mich jetzt los, hab schon zu lang für dich gesessen
ich habe genug, von deinen tausend wünschen
am liebsten würde ich, dich gerne einmal lynchen
nur um mal zu sehen, wie viel an dir noch stimmt
es gibt soviel mehr was nicht an der oberfläche schwimmt

mir wird tierisch übel, wenn ich daran denke
was ich für dich getan hab, zuneigung und geschenke
es war von anfang an verloren, perlen vor die säue
siehst du endlich ein, warum ich dich bereue
manchmal wünschte ich, es wäre nie geschehn
doch ich weiss, man kann nicht immer leichte wege gehn
es ist nun so gekommen, ich bezahle meine schuld
in blut und in silber, ich habe genug geduld







seltsam,     du wirkst ja fast normal
genau,          dein gesicht und dein haar
ich frag mich     was ist passiert
hat er         dich zu viel hofiert
siehs ein,     daran bist du selber schuld
ich habe     es sofort gewusst
doch du     wolltest ja nicht auf mich hörn
jetzt kannst du deinen eignen weg gehen
und hör auf mich mit dir zu störn

ich hab genug gehört         genug genug
du hast mich zerstört         mein blut mein blut
doch du erwartest immer mehr     macht macht
es lacht das schicksal         lacht lacht
ich hab genug gehört        genug genug    
du hast mich zerstört        mein blut mein blut    
nun geh, lass mich allein    lauf lauf
sie selber zu wie du klarkommst    gib auf gib auf

schön,         wie deine tränen schimmern
aus deiner     kehle dringt ein leises wimmern
du hast        gesagt was du wolltest
und ich sage    dass du nun gehen solltest

ich hab genug gehört         genug genug
du hast mich zerstört         mein blut mein blut
doch du erwartest immer mehr     macht macht
es lacht das schicksal         lacht lacht
ich hab genug gehört        genug genug    
du hast mich zerstört        mein blut mein blut    
nun geh, lass mich allein    lauf lauf
sie selber zu wie du klarkommst    gib auf gib auf

wieviel von dem was du mir sagst kann ich glauben?
kann ich dir trauen?
du sagst, es wäre alles wahr - gelogen gelogen
du hast mich schon einmal betrogen

ich hab genug gehört         genug genug
du hast mich zerstört         mein blut mein blut
doch du erwartest immer mehr     macht macht
es lacht das schicksal         lacht lacht
ich hab genug gehört        genug genug    
du hast mich zerstört        mein blut mein blut    
nun geh, lass mich allein    lauf lauf
sie selber zu wie du klarkommst    gib auf gib auf





der moment wird zur ewigkeit
die in ihren bahnen schreit
jetzt bist du gegangen, einfach fort
für mich an einen unerreichbaren ort

zu lange war es für dich nicht mehr schön
deshalb musstest du gehn
okay, das lass ich dir
doch dann lass diese worte mir

du warst niemals ein engel
du warst niemals ein segen
du warst nie eine berreicherung
für mein leben
in deinen augen brennt die hölle
der himmel zwischen deinen beinen
ich halt es nicht für nötig
dir eine träne nachzuweinen

du warst niemals mein leben

der uhrzeiger bleibt einfach stehn
du sagst: wir werden sehn
als freund hätte ich dich trotzdem gerne noch
doch warum wirfst du mich dann in dieses loch

zu lange war es für dich nicht mehr schön
deshalb musstest du gehn
okay, das lass ich dir
doch dann lass diese worte mir

du warst niemals ein engel
du warst niemals ein segen
du warst nie eine berreicherung
für mein leben
in deinen augen brennt die hölle
der himmel zwischen deinen beinen
ich halt es nicht für nötig
dir eine träne nachzuweinen

hast du jemals daran gedacht
was du mit mir machst
nein ich glaube sicher nicht
denn sonst würdest du sehen welches leid aus mir spricht

du warst niemals ein engel     niemals
du warst niemals ein segen     niemals
du warst niemals ein engel     niemals
du warst niemals ein segen     niemals

zu lange war es für dich nicht mehr schön
deshalb musstest du gehn
okay, das lass ich dir
doch dann lass diese worte mir

du warst niemals ein engel
du warst niemals ein segen
du warst nie eine berreicherung
für mein leben
in deinen augen brennt die hölle
der himmel zwischen deinen beinen
ich halt es nicht für nötig
dir eine träne nachzuweinen
15.9.07 23:21


vorwärts schreit der lebensgeneral
hunde wollt ihr ewig leben
fügt euch doch in das schicksal
die welt braucht vieh wie euch
rennt blind weiter in tausend scherben
es bleibt eh nur asche übrig
daran wird gar keiner denken
denn ihr seid nur staub
verdammt ich hab genug vom spielen
ich möchte wahres leben empfangen
träume nicht mehr hinter vorgehaltner hand
lieber leben anstatt diskutieren
denn wenn man schon im sterben liegt
ist der wunsch das letzte was noch bleibt
und wenn der tod sich um dich schliesst
will ich nicht mein sein bereuen

in tausend spiegelscherben seh ich mich
das abziehbild eines menschen
verloren in steter einzelhaft
gefangen in seinem kampf
die vögel singen von freiheit
zwischen aufragenden gebäuden
und viele die sich gott angleichen
leben in diesen häusern

ich verfluche diese kakerlake
die uns einst menschen nannte
denn ganz unmenschlich schient mir
die vergewaltigung dieser welt
schuld prägt einen mensch
ich trage diese schuld
und alles was einst blüten trug
verbrennt in ungeduld
wir verbrennen im wunsch
doch was ist man bereit zu geben
wenn nicht gar das eigne leben
was kommt dem wert gleich
wenn die schweine imme lauter schrein
und die nachtigall im krach ertrinkt
dann wünsch ich mir für diese welt
dass die sonne uns entzweit

vollkommenheit ist eine lüge
bauen um uns die illusion
und wenn die zeit nach 12 schlägt
verstecken wir uns in unmöglichkeit
doch möchte ich nicht nur ein schaf
viel lieber gern der hirte sein
ich würde gerne zeigen was mich bewegt
und vielleicht würd jemand mir folgen

doch darauf kommt der kampf nicht an
ich kämpfe nur für mich allein
im chaos vom katarsisherz
im funkenflug des ascheregens
steckt der dolch der unendlichkeit
ich habe schon vergessen
wofür das alles ist
doch bleibt mir nur der hoffnungschimmer
ausweg verzweiflungstat

und immer weiter vorwärts bläst der general
das gewehrfeuer durchschneidet mein leben
denn es sind diese worte
die du ungeschoren und ohne scham
mir in meinen weg legst
die mich mit eisenketten fesseln
ich hoffe dass von mir mehr bleibt
als nur der wüste staub der zeit

erneut dringt ein wort an mein ohr
dringt vor bis in meinen kopf
kreist dort und setzt sich fest
verdammt, ich werde es nicht los
es zeigt mir meine fehler auf
will meine dämonen selbst bekämpfen
doch wenn sie stärker sind als ich
dann habe ich schon verloren

verloren, weg gestossen, wo ist der unterschied
wenn der eigne shclüssel nicht mehr passt
wenn man vom himmel fanfaren hört
und der mond zur ruhe bettet
bleiben einem nur gedanken
die mit scharfen silberdorchen
das fleisch von den knochen trennt
dass die seele entzweit
15.9.07 21:50


funkenflug, nur schall udn rauch
jedes jahr ist es so brauch
jedes jahr, in kalter nacht
wird ein freudenfeuer entfacht

dieses jahr, bist du bei mir
zusammen stehen wir hier
von den neujahrsstunden
trennen usn nurnoch wenige sekunden

und dann ein knall, freude überall
betreten das neue jahr mit beifall
ich dreh mich um, blicke zu dir
dich jetzt küssen wünsche ich mir

vergiss die angst, lass sie im raume stehen
musst die welt durch neue augen sehn
mein gefühl für dich ist mehr als wahr
denn deine lippen sind zum küssen da

frühling sommer herbst ziehen vorbei
udn der winter kommt, doch das ist mir einerlei
ich warte nur auf diesen einen tag
wo ich dich vor einem jahr das erste mal traf

und wieder liegt spannung in der luft
eine stimme die nach verbotenen früchten ruft
meine augen suchen vergebens nach dir
doch plötzlich stehst du hinter mir

wirfst mir die arme um den hals
vor schreck verliere ich beinah meinen halt
drehe mich um, der blick wie vor einem jahr
und mein gefühl ist immernoch wahr

vergiss die angst, lass sie im raume stehen
musst die welt durch neue augen sehn
mein gefühl für dich ist mehr als wahr
denn deine lippen sind zum küssen da
15.9.07 20:09


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