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no need for a name

das schicksal hat dir deinen platz
ganz genau zugewiesen
platziert auf dem schmalen grat
der auftürmt zwischen hassen und lieben
doch hinter der fassade
der leidenschaftlichen erhabenheit
erstreckt sich die wüste
deiner nie endenden glanzlosigkeit

du weisst genau was du mir bist
du bist die nadel die sanft
tief in meine seele sticht

erstreckt sich vor dir nicht
das weite land
nur eine kleine stelle
is durch deinen willen verbrannt
der rauch steigt auf
und färbt den himmel pechschwarz
und breitet sich ganz langsam aus
wie am baum der klebrige harz

du weisst genau was du mir bist
du bist der blitz der ganz genau
weiss wo mein herz sitzt

und willst du doch
nicht nur totale macht
so brennt doch
mein feuer in der nacht
egal wie sehr du
dich bemühst
es ist ein feuer
das niemals verglüht

du weisst genau was du mir bist
du bist der pfeil der
gnadenlos in meinen brustkorb trifft

und willst du doch nicht nur das herz
sondern den glauben obendrein
so steckt dir mein blanker stolz
in die kehle einen stein
kein wort von dir
dringt an mein ohr
und ich rücke trotz deiner waffen
immer weiter vor

ich weiss genau was ich dir bin
ich bin der dir so kostbar
erscheinende gewinn









auf dieser strasse steht ein haus
aus diesem schaut sie traurig heraus
denn draussen im sonnenschein
wird niemals ein platz für sie sein
'ach könnt ich nur so sein wie ihr'
denkt sie in ihrem einsamen quartier
so schaut sie tag für tag heraus
aus ihrem eignen schneckenhaus

die tür klemmt und geht nicht auf
sie hält sogar stand dem stärksten lauf
der glaube verliess sie schon vor jahren
doch hoffnung konnte sie sich noch bis heute bewahren
'warum hört ihr mich nur nicht'
fragt sie stumm ins tageslicht
doch der ton dringt nicht hinaus
aus ihrem eignen schneckenhaus

er verläuft sich wie ein kind
in der tausend gänge labyrinth
niemals kommt er wieder zurück
er sucht im labyrinth sein glück

die fenster sind mit staub bedeckt
so als wurden sie versteckt
sie wischt sie frei um klar zu sehn
das fenster wird immer dazwischen stehn
'wieso seht ihr nicht zu mir
ich bin doch genau hier!'
sie schreit, doch es kommt nichts raus
aus ihrem eignen schneckenhaus

er verläuft sich wie ein kind
in der tausend gänge labyrinth
niemals kommt er wieder zurück
er sucht im labyrinth sein glück




es ist dunkel, nur das zwielicht einer ungebornen welt
in ihr treiben viele wünsche die niemand für wichtig hält
sie suchen ihren platz in millionen universen
doch alle stehen sie auf zerbrechlichen fersen
und sie strecken ihre hände, greifen nach der wirklichkeit
doch sie bleiben immer wünsche, niemand ist für sie bereit
und im kosmos dieses wahnsinns such ich eine ruhige stelle
ich treibe im meer und durchschneide jede welle
mit meiner existenz, die hier völlig falsch erscheint
und die strömung dieser welt ist mir zu gut bekannt

und irgendwie hat irgendwas jemanden zum spotten angeregt
einem spott den nicht einmal die logik überlebt
man sucht seinen sinn und vergisst dabei leicht
dass die grosse wahrheit der sinnlosigkeit weicht
denn die welt ist nur ein tollhaus, zu teuer der preis
weil dieser unsre seelen und unser leben heisst
durchbricht jemand das dunkle und taucht ein zu mir
erkennt er bestenfalls die umrisse der tür
denn solange wir auch leben, solange suchen wir vergebens
auf den unmöglichen pfaden, fernab allen lebens

oh ich halt es nicht mehr aus, diese belanglosigkeit
die sich immer mehr einnistet in unsrer heutigen zeit
die sich wie eine plage breitmacht und alles andere verdrängt
sich nur selber nährt und uns leiden dafür schenkt

und so bleibt mir nur die liebe, eine liebe die alleine bleibt
für die dauer eines lidschlags und eine ewigkeit
die sich die wunden leckt mit einem trockenen mund
die seit jahren shcon existiert ohne einen grund
ohja sie versucht zu fliegen, doch schafft sie es kaum
denn alles was ihr auftrieb gibt, ist ein sterbender traum
dessen schatten in dem geist immer unscheinbarer wird
bis er nicht mehr zu sehn ist und aufeinmal stirbt

so bleiben nur die fliegen, sie fressen ass aus seinem leib
und die liebe kann nicht lieben, ein grund mehr dass sie alleine bleibt
und so leckt sie ihre wunden, zieht sich immer merh zurück
weil der hass sie immer tiefer in den hintersten winkel drückt
sie weint leise eine träne, in ihr bricht das licht
ein licht das auch nur von der hilflosigkeit spricht
niemand kommt zur rettung, es sieht auch niemand her
und die last auf ihren schultern, wird jeden tag mehr und mehr

sie zerbricht unter der last, doch nur nicht ihr schmerz
er fliesst immer weiter in ihr trauriges herz
sie sucht sich einen weg, sucht es zu beenden
noch schwebt es vor ihr dunkel, doch versucht sie es zu benennen
und in ihrer kleinen ecke, fernab von jedem blick
löst sie sich langsam auf und sie blickt nicht zurück
der lärm um sie herum, er wird immer leiser
und die welt wird um eine existenz leichter

nun ist es still, nichts und niemand spricht ein wort
es wär auch nichts und niemand da, der es hört
die stille schreit ohrenbetäubend laut
doch sieht man wie die sonne aus den wolken herausschaut..








es schneit in meiner seele
tiefer winter macht sich breit
die zeit an die du denkst
ist längst vergangenheit
doch wolltest viel zu viel
udn es war niemals genug
deine scham
in jedem atemzug
du setzt mich in die ecke
lässt mich dort allein
und dennoch soll ich
für dich immer da sein
du legst mich in ketten
und willst dass ich dir folg
du willst mich utnerdrücken
doch ohne erfolg

niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag mir nicht
wie ich leben soll
niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag du mir nicht
wie ich leben soll

zeigst mir die kalte schulter
und das eis im blick
entziehst mir jeden tropfen
deines glücks
du folterst mich mit
deiner zufriedenheit
und verlierst die zeit
die dir noch bleibt
du denkst du kennst mich
doch bin ich dir fremd
ich bin der einzige
der mich wirklich kennt
doch viel zu lang
hab ich mich nicht mehr erkannt
ein fremdes gesicht
hat sich in den spiegel eingebrannt

niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag mir nicht
wie ich leben soll
niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag du mir nicht
wie ich leben soll

es ist ein wunsch den
ich erfüllen muss
sonst versagst du mir
deinen kuss
deine liebe baut
auf leiden auf
zu lang schon
nahm ich das in kauf
du bist kein engel
bist nie einer gewesen
udn die zeit lässt
diese wunden nicht genesen
warst nie ein held
du warst niemals richtig
und dass ich das erkenn
ist alleine wichtig

niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag mir nicht
wie ich leben soll
niemand hat mich gefragt
ob ich leben will
also sag du mir nicht
wie ich leben soll

niemand hat mmich gefragt
ob ich dich erleben will
also sag mir nicht
dass ich dich erleben soll
niemand hat mich gefragt
ob ich mit dir leben will
also sag mir nicht
dass ich mit dir leben soll

14.1.08 06:14


du sollst

du sollst dich fügen
in diese beschissne welt
du sollst arbeiten gehen
für das lumpige geld
du sollst dich bedanken
wenn du scheisse frisst
du sollst dafür danken
dass du einfach nichts bist

du sollst dem wort vertrauen
das dir von oben erscheint
du sollst dich nicht wehren
sonst wirst du angeleint
du sollst aportieren
udn das stöckchen holen
du sollst im dreck
deiner umgebung wohnen

du sollst um himmels
willen keine fragen stellen
du sollst auch nicht
die justiz anbellen
du sollst deinen kopf
nur nicht benutzen
du sollst deine existenz
auf das minimum zusammenstutzen

du sollst nicht deine
stimme heben
du sollst nichts entscheiden
in deinem leben
du sollst funktionieren
sonst wirst du ersetzt
du sollst dich involvieren
in das maschinennetz

du sollst nur funktionieren
udn dich nicht engagieren
du sollst nur klein denken
udn deine seele verschenken
du sollst dich verkaufen
mit andren um die wette laufen
du sollst dich nicht sorgen
denn du weisst ganz genau
du bist verloren

denn du weisst ganz genau
du bist verloren
16.1.08 05:55


kein zurück

ich sag hallo zu dieser welt
ich habe sie niemals gewollt
ich breche jetzt euer gesetz
und sage reden ist gold
zu lang hab ich geschwiegen
und nach gedacht
ich hab euch zugehört
und im geheimen ausgelacht
ich seh die dummheit zirkulieren
und niemand scheint sie zu beachten
trabt wie vieh zu metzger
und lasst euch abschlachten
ich sehe euch
und ihr seid hirntot
ihr erkennt die anbrechende nacht
als morgenrot

ihr tretet stolz auf diese welt
udn raubt sie haus
ihr scheisst auf euren boden
und pinkelt in euer eignes haus
es zieht euch immermehr in eine welt
im multimedia geist
und ihr merkt nicht
wie man euch in die köpfe scheisst
ihr spuckt auf all die bücher
die die existenz rechtfertigen
niemand hat sie gelesen
deshalb wird sie auch niemand verstehen
und niemand macht sich sorgen
wegen der welt von morgen
denn morgen gibt es nicht mehr
denn das heute intressiert so sehr

ich sag hallo und goodbye
eure zukunft ist vorbei
der eingeschlagne weg
bietet kein zurück
ich sag hallo und goodbye
eure zukunft ist vorbei
der eingeschlagne weg
bietet kein zurück

leere köpfen schreien
als ginge es um ihr leben
denn sie hören viel zu gerne
ihre eignen stimmen
inhaltslos und sinnfrei
sie sind so
desillusioniert
und gewaltbereit
und im angesicht des todes
zücken sie den fotoapparat
denn das feuerwerk der ignoranz
verübt einen ausgesprochenen reiz
grelle bunte farben
fangen die augen ein
und niemand ahnt den untergang
denn sie sind alle blind

ich sag hallo und goodbye
eure zukunft ist vorbei
der eingeschlagne weg
bietet kein zurück
ich sag hallo und goodbye
eure zukunft ist vorbei
der eingeschlagne weg
bietet kein zurück
17.1.08 06:02


gefangen

ich sitze alleine in einem abgedunkelten zimmer
jeder atemzug ein feind der stille
nacht senkt sich um mein haupt
freiheit ist nur eine tür entfernt
ich fixier das schloss mit meinem blick
schlüssel bitte drehe dich
nichts passiert, nur stille weilt
eine traurige ewigkeit

gefangen in mir
gefangen allein
gefangen im sein
gefangen und nicht sein

die wände rücken immer näher
mein kopf stösst shcon an die zimmerdecke
die knie unters kinn gezogen
und dennoch find ich keinen platz
kälte zieht durch schmale risse
ich friere in der isolation
langsam fahr ich über die wände
zitternd und erfroren meine hände

gefangen in mir
gefangen allein
gefangen im sein
gefangen und nicht sein

vor dem fenster und dahinter herrscht nacht
mein spiegelbruder weiss nicht wer ich bin
das glas stellt meine frage 'warum ich'
doch der regen antwortet nicht
es klopf nur leise an die fenster
verschleiert den blick, verschleiert mich
und doch sehen kann ich mich
dennoch erkenne ich mich nicht

gefangen in mir
gefangen allein
gefangen im sein
gefangen und nicht sein

das dunkel macht mich schläfrig
meine lider werden schwer
sie senken sich fast beiläufig
konzentriert auf das atmen
der baum vor dem fenster ist kahl
doch seine knochigen finger strecken sich
es kratzen am fenster die zweige
und schieben meinen traum in die weite

gefangen in mir
gefangen allein
gefangen im sein
gefangen und nicht sein
19.1.08 06:01





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