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ich sitze hier allein. alles was ich dachte scheint nur noch einem traum entsprungen zu sein, einem traum, der zu schön war, zu schön..
meine schulter schmerzt ein wenig, aber ich ignoriere den schmerz. er ist nur physisch. aber was meine seele vor sich hin schreit kann ich nicht ignorieren. ich erkenne den verrat, will ihn aber trotzdem nicht wahrhaben, die lüge ist viel zu schön und in meinem denken impliziert, genau wie der tod. mein gefühl und der tod.. diese beiden dinge kann ich nicht mehr trennen. mein gefühl leitet mich in den tod. der tod empfängt mich. ich erkenne ihn. gehe auf ihn zu. umarme ihn. küsse ihn. lasse ihn gehen..
gehen lassen.. seltsame redewendung, ich lasse sie nicht gehen, sie geht, aber ich kämpfe um sie. tue ich das? ich weiss es nicht. ich weiss eh nicht mehr viel. vieles von dem, was ich meinte zu wissen war doch irgendwie eine raupe, die sich in einen ungewussten hässlichen flattermann verwandelt..
wissen.. was ist das schon? ich weiss, dass ich sie liebe. und meine zu wissen, dass sie mich liebt. aber tut sie das? diese frage schreit immer und immer wieder in meinem kopf, in meinem herzen.
stille.
kein schrei mehr.
ich weiss nicht.
unwissenheit ist alles was ich habe und das bedeutet nichts zu haben. ich habe in allem versagt. meinem leben. meiner schuld. meiner liebe.
liebe..
was ist das schon, diese liebe?
keiner kann sie erklären, noch fassen. alle reden von liebe. macht man den fernseher an schreit einem gleich jemand das wort liebe ins gesicht. hört man musik sprechen auch alle nur von liebe. was für einer liebe? ich blicke in die welt und alles was ich sehe ist hass. alles was zu mir zurückkehrt ist hass. alles, worauf alles hinläuft, ist hass. ich will nicht hassen. nicht mehr.

ich fühle mich befreit. woran liegt das? ich weiss es nicht, oder verdränge die antwort und meine es nicht zu wissen. meine schulter tut noch immer weh. sie wird es wahrscheinlich auch noch eine weile tun. aber sie ist warm. im gegensatz zum rest meines körpers. er ist kalt. verhungert. verdurstet. tot.
tot..
tod? wo bist du? ich ersehne dich, umarme mich, bitte, noch einmal..
er erhört mich nicht. ich sitze immernoch hier.
wieso sitzen und klar denken?
ich hole mir ein bier, sitze nun aber wieder, zwar mit einem bier in der hand, aber die tatsache bleibt, dass ich nicht weiss, wohin mit meiner energie.
energie?
was ist das? ich fühle nichts.
doch.
da ist etwas.
irgendwo ganz tief.
hinter allen möglichen dunklen ecken meiner seele.
im hintersten winkel.
dort wo wahrheit sitzt.
ich sehe es.
ergreife es.
führe es ins licht.
betrachte es.
es.
ist.
nur.
schmerz.
alles zerfressender schmerz.
aber!
da ist noch etwas.
ich bohre diesen schmerz auf.
zerpflücke ihn mit meinen händen.
reisse ihn auseinander.
da.
im weichen fleisch.
da
ist
etwas
eine
frage
warum?

gute frage
sie stellt sich mir jeden abend. aber warum was? ich stelle mir die frage warum so oft. warum lebe ich? warum sterbe ich nicht? warum fühle ich soviel schmerz? warum nimmt man mir den schmerz nicht? warum? warum? warum?..

das bier ist leer. ich hole mir ein neues. der schmerz ist noch da. meine schulter brennt nun. ich weiss nicht warum, verdränge es weiterhin.
ah.
meine schulter.
halb so wild..
ist nur physischer schmerz, der hält dich wach, lässt dich denken, dich beuteilen, dich analysieren, dich schlafen, dich ruhen, dich erlösen..
eine stimme.
dort in meinem kopf.
leise, aber doch zu hören.
sie redet.
ich
ich verstehe sie nicht.
aber sie spricht.
mit mir.
ich bin nicht allein.
oder doch?
ich weiss es nicht.
unwissenheit..

das bier wird meinen erwartungen nicht mehr gerecht, ich hole mir einen whiskey und verdünne ihn ein wenig mit wasser, damit ihm der beissende geschmack genommen wird. ich führe das glas an die lippen. spüre die warme flüssigkeit in meinem mund. lasse sie kurz dort verweilen. und schlucke sie in einem herunter. ein kleiner schmerz immer an der stelle, wo sich das zeug gerade langbewegt. es hilft mir mich zu konzentrieren. mich aufzubauen, mich zu ernbiederigen, mir zu vergessen.
vergessen..
wenn es so einfach wär..
es gab so viel schönes in meinem leben. soviel.
verbunden mit tausendfachem schmerz. schmerz, der mich zerstört.
ich weine nicht. ich habe keine angst vorm sterben.
ich sterbe.
allein.
nicht.
allein.
die stimme.
sie ist noch immer da.
und meine schulter tut immernoch weh.

Angst! wo bist du? was tust du? alles scheint sich zu drehen, nimmt mich gefangen. ich fühle mich wie in einer zentrifuge. alles was schwer und menschlich ist wird nach aussen gedrückt, nur das, was mich bewegt bleibt innen, wird sichtbar.
es ist schwarz.
bin ich schon so tot?
bin ich gestorben ohne es zu merken?
kein licht..
kein tunnel..
keine hoffnung..
vorallem keine hoffnung..
kein glaube..
der war eh nie da..
ich wollte ja..
er kam nie..
ich wollte noch mehr..
er kam nie..
nie..
warum?
diese frage..

ich lasse mich von den bildern im fernsehen in eine andere welt entführen. in eine welt, in der es mein leid nicht gibt. in der es kein leid gibt.
ich schalte den fernseher aus.
ich höre eh nur meinen kopf reden.
'siehst du wie glücklich sie sind, warum kannst du nicht so glücklich sein?'
es hallt immernoch.
tief.
ganz tief in mir.
mein fleisch erbebt.
fleisch?
mehr ist es doch nicht.
nicht mehr
etwas fehlt.
blut?
nein.
ich habe genug blut.
genug von dem 'leben'.
leben..
ich fühle nicht, dass ich lebe.
ich lebe in den tag..
scheiss satz..
meine schulter..
schmerz..
von aussen, wie von innen..
dies ist keine gastfreundliche welt..
ich bin auf der durchreise..
eines tages..
'adios ihr ärsche'
meine schulter.. es hört nicht auf..


frei.. bin ich frei? wie kann ich frei sein, wenn mich meine gefühle unterdrücken und bestimmen? freiheit ist eine illusion, ich ergebe mich ihr nicht. nicht ich bin für mich verantwortlich, sondern mein herz. ich bin ein opfer meiner liebe. meines herzens. mein herz hasst mich. es tötet mich. treibt mich in eine richtung. ohne wiederkehr. ohne zukunft. ohne hoffnung. ohne sie.
nicht ohne sie.
was nicht ohne sie?
leben?
ich lebe nicht!
das hier ist kein leben.
leben ist das, was die leute im fernsehen tun.
das leben bestimmen geld und glück.
ich habe nichts von beidem.
nicht mal etwas.
musik.
ich brauche musik.
meine schulter..
musik berieselt mich langsam.
ich setze mich auf die couch.
atme tief ein.
atme fest aus.
schliesse die augen..
hoffe..
ich öffne sie..
bin immernoch hier.
meine schulter..
wozu dieser schmerz?
er erlöst mich..
mich und mein herz..
mein herz..
dieser rote sehnige von aderndurchzogene klumpen, dieses schlagende etwas in mir, ohne rechten nutzen. ich will es aus mir rausholen, es in den händen halten und diese schliessen, das schlagen, das beben, unterbinden. es töten. mich töten. mich.. töten..

der wunsch..
er schreit..
neben angst und meinem herz..
neben der frage, neben ihr, neben meinem leben, neben allem..
ich will nicht länger schreien..
es hat alles ein ende..
aber wann?
wann?
wann.. dieses wort..
dieses unheilverkündende wort..
dieses wort, dass einem die zeit vorschreibt..
ich will keine zeit..
will ende..
ende..
es muss kein happy end sein..
aber es muss ein ende sein..

action! der film läuft. wieder ein hollywoodfilm, dieses perfekte leben. FALSCH!!! ich möchte schreien, die stimmen in mir übertönen, meine schulter ignorieren und mich ganz der allesvernichtenden zweifel hingeben, mich erlösen, aufsteigen, dorthin, wovon noch nie jemand erzählt hat, was keiner kennt..
wovor alle angst haben..
ich habe keine angst..
ich bin bereit..
bereit..
es ist nur ein schritt..
ein kleiner schritt..
mein fuss..
er hebt sich..
von allein..
bitte..
geh..
bewege dich..
erlöse mich..
zerstöre mich..

zerstörung..
ich sehe die nachrichten..
alles wird zerstört..
auf der ganzen welt..
überall das gleiche..

die welt, dieser scheisshaufen, der sich durch geisterhand gehalten in der luft dreht..
wann wird der marionettenspieler seine lust verlieren und diese elende kugel fallen lassen?
bald..
hoffentlich..

bald..
ich hasse dieses wort..
es vermittelt hoffnung und zweifel..
beides..
gleichzeitig..
bald ist nicht wahr..
bald ist ausrede, ausflucht, flucht, nach vorne, in das ungewisse, wo keiner einem wehtuen kann, weil keiner es kennt..
bald..
werde ich es kennen..

mein kopf, er tut mir weh, tausend stimmen schreien in ihm.. tausend.. freunde.. verwandte.. bekannte.. familie.. liebe.. alle wollen mich retten.. angeblich.. retten.. was retten? sie wollen mich retten um ihr gewissen zu erleichtern. und wenn sie es nicht schaffen, dann können sie ihr gewissen beruhigen, indem sie sich einreden, dass sie es versucht hätten..
sie haben versucht sich zu retten.. sich.. alles.. was.. sie .. sind..
nicht.. das .. was.. ich.. bin..
sie retten mich nicht.
niemand rettet mich.
ich falle..
ich mag es..
es ist kühl..
alles scheint so klar..

meine schulter.. sie schmerzt..
ich sollte aufhören.. aufhören zu denken.. es hilft nicht.. helfen.. was kann schon helfen, ausser das angebot? nichts.. der fall.. die kühle luft im nacken.. die tiefe unter meinen füssen.. die schwerelosigkeit.. der leichtsinn..
leichtsinn..
bin ich leichtsinnig? oder leicht sinnig?
bin ich wahnsinnig, vieleicht sogar verrückt, oder nur ehrlich?
man meint ich bin verrückt, würde im selbstmitleid ertränken..
aber ich kenne nichts ausser leid..
meinem leid..
allem leid..
auf der ganzen welt..
meiner welt..
dieser meinen welt..
die ich mit euch teilen muss..
ich will nicht teilen..
geht..
geht.
lasst mich in ruhe..
und geht..
weg..
geht weg..
weit weg..
aber geht..
nur geht..
geht..
geht..
geht..

ich bleibe.. sitze immernoch hier.. mein whiskey ist leer, ich mache mir einen neuen..
er beruhigt mich..
meine schulter..
wärme durchflutet meinen körper..
wärme und zuversicht..
ich bin zuversichtlich..
auf mein ende..
es kommt..
immer näher..
mit jedem schritt meiner seite macht es auch einen schritt seiner seite..
wir gehen auf einander zu..
ich sehe es schon..
kein tunnel..
kein licht..
das ist unfug..
ich sehe nichts..
ein absolutes nichts..
eine schwarze wand, eher ein nebel denn materiell, aber es ist da und kommt auf mich zu..
ungewissheit?
in diesem punkt..
mir egal..
es heisst ruhe..
ruhe, die ich brauch..
für immer..
immer..
scheiss wort..
verdammtes wort..
nie wird es ehrlich angewandt..
'ich gehöre immer nur dir..'
ich sehe es..
deswegen denke ich an das ende..
weil dein 'immer' immer zu früh endet..
immer..
allein..
ruhe..
die stimmen..
sie schweigen..
oder höre ich sie nur nicht mehr?

eine neue frage drängt sich mir auf..
wer bin ich?
wer bin ich, diese fragen zu stellen?
wer bin ich, mein leben über das der anderen zu stellen?
wer bin ich, dass ich glaube, dass dies hier irgendjemanden intressiert?
es intressiert niemanden..
niemanden..

meine schulter..
sie brennt immer stärker..
immer..
meine schulter..
sie..
ist..
ich weiss nicht..
gehört sie mir noch? oder habe ich sie verschreckt, mit mir?
sie schmerzt..
ist nicht schlimm..
alles schmerzt mir..
alles..
aber, meine schulter..
sie.
ist.
rot..
mein blut..
es intressiert mich nicht..
was darunter liegt finde ich intressant..
aber es leigt nichts darunter..
nur totes gewebe.. keine antwort..
ich suche aber weiter..

bis zum ende..

ende..
15.9.07 23:40
 


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